[Rezension] King of Scars – Thron aus Gold und Asche – Leigh Bardugo

WERBUNG: Dieses Buch habe ich vom Verlag Droemer Knaur als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen lieben Dank dafür!

Ich liebe einfach Bücher aus dem Grischaverse! Perfekt also, dass Leigh Bardugo fleißig weiterschreibt und so meine Sucht nach ihren Büchern befriedigt. Neuestes Werk aus ihrem Grischaverse ist „King of Scars“, das die Erzählfäden aus der Grischa-Trilogie und dem Das Lied der Krähen – Reihe zusammenführt.

Hier habe ich den Klappentext für euch:

Freibeuter. Soldat. Bastard. Überlebender. Herrscher.

Leigh Bardugo – Autorin der Fantasy-Bestseller »Das Lied der Krähen« und »Das Gold der Krähen« – erzählt die Geschichte der beliebtesten Figur ihrer Grisha-Trilogie weiter: Nikolai Lantsov

Niemand weiß, was der junge König von Ravka, während des blutigen Bürgerkrieges durchgemacht hat. Und wenn es nach Nikolai selbst geht, soll das auch so bleiben.
Jetzt, wo sich an den geschwächten Grenzen seines Reiches neue Feinde sammeln, muss er einen Weg finden, Ravkas Kassen wieder aufzufüllen, Allianzen zu schmieden und eine wachsende Bedrohung für die einstmals mächtige Armee der Grisha abzuwenden.
Doch mit jedem Tag wird in dem jungen König eine dunkle Magie stärker und stärker und droht, alles zu zerstören, was er aufgebaut hat. Schließlich begibt Nikolai sich mit einem jungen Mönch und der legendären Grisha-Magierin Zoya auf eine gefährliche Reise zu jenen Orten in Ravka, an denen die stärkste Magie überdauert hat. Denn nur dort besteht eine Chance, sein dunkles Vermächtnis zu bannen.
Einige Geheimnisse sind jedoch nicht dafür geschaffen, verborgen zu bleiben – und einige Wunden werden niemals heilen.

»King of Scars« ist der erste Teil der Fantasy-Dulogie »Thron aus Gold und Asche« von Bestseller-Autorin Leigh Bardugo und unabhängig lesbar. Wie schon die Grisha-Trilogie und die Krähen-Dulogie, begeistert dieses Fantasy-Abenteuer mit Dialogwitz, düsterer Magie und facettenreichen Charakteren.

(Quelle: Amazon)

Wie gesagt, das Grischaverse und ich, das ist ganz große Liebe. Ich finde, dass das Grischaverse ein fantastisches und unglaublich tiefgehendes Worldbuilding ist, in das ich immer wieder abtauchen möchte. Ähnlich ging es mir nur selten, etwa bei Harry Potter. Aufgrund der Tiefe und Vielschichtigkeit des Weltenaufbaus können hier theoretisch unglaublich viele Geschichten erzählt werden, da mit einem Handlungsstrang nichts auserzählt ist. Und genau das finde ich so wahnsinnig genial an Leigh Bardugo, dass sie es schafft, trotz „abgeschlossener“ Trilogie und Dulogie die Handlung geschickt weiterzuerzählen, ohne dass ein schaler Nachgeschmack beim Leser besteht.

Dabei rücken bei King of Scars neue Protagonisten in den Vordergrund, die man teilweise schon aus den übrigen Büchern kennt. Leigh Bardugo schafft es, eine Vielzahl diverser Charaktere so zueinander zu würfeln, dass wahnsinnige Spannungsbögen entstehen und die zwischenmenschlichen Beziehungen alles andere als oberflächlich bleiben.

Ganz besonders gefallen hat mir ein Wiedersehen mit Nina, da uns beiden das Herz gebrochen wurde. Hier hat mich die Autorin teilweise zu Tränen rühren können, da ihre Geschichte so wundervoll weitererzählt wird.

Auch die Geschichte um Nikolai, der übrigens einen perfekten Bookboyfriend abgibt, fand ich sehr gelungen. Er hat durch King of Scars Tiefe gewonnen und mit Sicherheit nicht nur mein Herz erobert.

Manche mögen vielleicht die Schwierigkeiten, mit denen Nikolai sich auseinandersetzen muss und die Entwicklung des Buches als zu weit hergeholt finden. Ich finde die  Storyline allerdings nachvollziehbar, insbesondere, da sie grundsätzliche Thematiken wie Glaube, Fanatismus und Machtstreben unaufdringlich in den Leserfokus rücken.

Der Spannungsbogen bleibt direkt von Beginn an auf einem extrem hohen Level. Es werden geschickt zwei große Erzählstränge nebeneinander erzählt, die sich gegenseitig perfekt ergänzen. Durch dieses Stilmittel des Perspektivwechsels kommt man als Leser kaum zu Atem und muss einfach weiterlesen!

Der unglaublich fiese Cliffhanger am Ende hebt das Buch von einem fantastischen Lesevergnügen zu einem Jahreshighlight! Ich habe selten so den Atem angehalten wie auf diesen letzten Seiten und ich bin unheimlich angefixt auf die hoffentlich baldige Fortsetzung, da ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht.

Die Grisha-Trilogie ist in folgender Reihenfolge erschienen:
• »Goldene Flammen«
• »Eisige Wellen«
• »Lodernde Schwingen«

Die Krähen-Dilogie ist in folgender Reihenfolge erschienen:
• »Das Lied der Krähen«
• »Das Gold der Krähen«

Illustrierte Märchen aus der Grisha-Welt:
• »Die Sprache der Dornen«

(Quelle: Amazon)

 


2 Gedanken zu “[Rezension] King of Scars – Thron aus Gold und Asche – Leigh Bardugo

  1. Hallo 🙂
    eine wundervolle Rezension von dir ❤
    Ich liebe die Bücher von Leigh Bardugo auch sehr! Die Grisha Trilogie kenne ich noch nicht, umso mehr freue ich mich, wenn jetzt im Herbst die Trilogie bei Droemer neu erscheint.
    Auch freue ich mich auf weitere Bücher mit Nikolai 💕
    Alles Liebe, Ella

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