[Rezension] Die verschwundenen Studentinnen – Alex Michaelides

WERBUNG: Dieses Buch habe ich vom Verlag Droemer Knaur als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen lieben Dank dafür!

Bei diesem Buch ist mir das englische Original „The Maidens“ direkt ins Auge gefallen und umso begeisterter war ich, dass zeitnah auch direkt die deutsche Übersetzung erschienen ist. Der Klappentext verspricht einen spannenden Thriller in einem aufregenden Setting:

Ein altehrwürdiges College.
Eine unheimliche Serie von Vermissten-Fällen.
Und eine tödliche Wahrheit.

»Die verschwundenen Studentinnen«, der zweite Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Alex Michaelides, verbindet dunkle Geheimnisse hinter den alten Gemäuern von Cambridge mit den Abgründen einer Familie.

An Marianas ehemaligem College in Cambridge wird eine Studentin tot aufgefunden, brutal ermordet. Auf dem Campus geht die Angst um. Die Trauma-Therapeutin macht sich auf den Weg, um ihrer dort eingeschriebenen Nichte beizustehen. Kaum angekommen, verschwinden zwei weitere Studentinnen. Ihre Nachforschungen führen Mariana tief in eine ebenso düstere wie unheimliche Parallelwelt am College. Hat der exzentrische Professor, der offenbar nicht nur einem ominösen Geheimbund vorsteht, sondern zudem einen unheimlichen, uralten Kult wiederzubeleben scheint, etwas mit dem Verschwinden der Mädchen zu tun? Oder ist die Wahrheit deutlich komplizierter – und persönlicher?
Während die Polizei den Fall schon abgeschlossen glaubt, öffnen sich für Mariana im wahrsten Sinne des Wortes die Tore zur Unterwelt …

Clever geplottet, atemraubend erzählt: Alex Michaelides, Bestseller-Autor des Psycho-Thrillers »Die stumme Patientin«, zieht auch in »Die verschwundenen Studentinnen« wieder alle Register intelligenter Psycho-Spannung!

(Quelle: Amazon)

Zu Beginn brauchte ich etwas, um in die Geschichte hineinzufinden, setzt man sich auf den ersten Seiten doch viel mit Marianas Vergangenheit auseinander. Dann aber wird man relativ schnell von der Handlung eingenommen, da sich die Ereignisse überschlagen. Die Handlung um die ermordete Studentin kann hier wirklich Gänsehautmomente auslösen und auch die Auftritte des Professors und seiner Mädchen ist faszinierend und skurril zugleich.

Das Setting mit dem Campus von Cambridge ist wirklich gelungen, hier scheint hinter jeden Mauer ein Geheimnis zu lauern. Elitecolleges und Geheimbünde gehören ja einfach zusammen und vor allem Marianas Sicht als Ehemalige an ihrer Alma Mater fand ich erfrischend anders. Ihr gelingt dadurch ein anderer Blick aufs Geschehen auf dem Campus und sie hat einen anderen Zugang zu den Erlebnissen und den Beteiligten. Sie ist dabei eine Protagonistin, die den Leser gleich von sich überzeugen kann und die auch ihr Paket zu tragen hat.

Gemeinsam mit Mariana versucht man, hinter das Geheimnis der getöteten Mädchen zu kommen. Dabei geht man einigen falschen Fährten auf den Leim und fragt sich ebenso wie unsere Protagonistin, ob man sich hier verrennt oder ob man doch richtig liegt. Hier gibt es einige Szenen, bei denen ich an den Seiten kleben blieb, da sie die Spannung aufs höchste hochpushten.

Allerdings hätte ich mir hier noch ein bisschen mehr erhofft, mehr Einblicke in die „Mädchen“, mehr typisches Collegeflair, mehr Nervenkitzel. Gelungen fand ich die kleinen Anspielungen auf den Erstling des Autors, der mir noch unbekannt ist und den ich mir jetzt auf jeden Fall genauer anschauen werde!

Am Ende kann der Autor mit einem spannenden und völlig unerwarteten Ende aufwarten, mit dem er mich wirklich überraschen konnte. Auf einmal macht vieles vorab im Buch angelegte Sinn und fügt sich zu einem großen Ganzen zusammen. Mariana ist ebenso perplex wie der Leser, was die Auflösung des Falles angeht. Dies ist Alex Michaelides wirklich gut gelungen, ich hätte damit im Leben nicht gerechnet. Durch das tolle Finale wird auch die ein oder andere, etwas zähere Stelle im Buch aufgewogen. Ein gelungener Thriller, der sich zügig runterlesen lässt und der gute Unterhaltung verspricht.


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